Willkommen beim Kurs 9:
Die Dozenten Studium: Die Ferien-AKADEMIE Freizeit: Die FERIEN-Akademie
Ein Kurs für Studierende der Fachrichtungen
Chemie, Chemieingenieurwesen, Biochemie
Lehrstuhl für Anorganische Chemie
TU München
Institut für Organische Chemie
Universität Stuttgart
Gastdozenten:
Prof. Dr. rer. nat. Dr. mult. h.c. Wolfgang A. Herrmann
Lehrstuhl für Anorganische
Chemie
TU München
Lehrstuhl für Anorganische Chemie
TU München
Dieser Kurs soll einen Überblick über die modernen Fragestellungen und Lösungsansätze in der molekularen Katalyse geben. Ob Vitamine, Medikamente, Lichtschutzmittel oder Kunststoffe, die Herstellung vieler Dinge des täglichen Lebens wäre ohne die Schlüsseltechnologie Katalyse nicht möglich. Bei über 80 Prozent aller chemischen Produktionsverfahren werden heute Katalysatoren eingesetzt. Sie steuern und beschleunigen die notwendigen Reaktionen. Ein Teilgebiet der Katalyse ist die molekulare Katalyse. Als Katalysatoren wirken dabei definierte, maßgeschneiderte Einzelmoleküle. Die zunehmende Bedeutung dieser Technologie wurde unterstrichen durch die Verleihung des Chemie Nobel-Preises im Jahre 2001 für Arbeiten auf dem Gebiet der asymmetrischen molekularen Katalyse an W. S. Knowles, R. Noyori, K. B. Sharpless.
weitere Informationen zum Thema Katalyse
Katalyse – Technologie für unsere Zukunft (Poster als pdf-Datei)
Molekulare Katalyse (Poster als pdf-Datei)
Übersicht zur Katalyse: http://www.uyseg.org/catalysis/pages/cat_frames.htm
Geschichte der Katalyse: http://crtc.caer.uky.edu/history.htm
Aufgrund ihrer Interdisziplinarität eignet sich die Thematik Katalyse besonders
zum Gedankenaustausch von Studenten unterschiedlicher Vorbildungen und
Fachrichtungen. Dieser Gedankenaustausch, der in der alltäglichen
Hochschulausbildung leider zu wenig Raum findet, ist für die Zukunft
unerlässlich, damit neue Entwicklungen und Problemstellungen in einem größeren
Umfeld gesehen und die oftmals existierenden Kommunikationsprobleme zwischen
Naturwissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen abgebaut werden. Die
Vortragsthemen sollen dabei das gesamte Aufgabenspektrum in Industrie und
Forschung sichtbar machen.
Die Vorträge werden in Zusammenarbeit mit den betreuenden Lehrstühlen ausgearbeitet. Zusätzlich bilden begleitende Vorträge der beteiligten Dozenten einen fachlichen Rahmen, der auch bei unterschiedlicher Vorbildung den Studenten ein umfassendes Verständnis der Materie ermöglichen wird. Zusätzlich werden Einblicke in das aktuelle Forschungsgeschehen an den Lehrstühlen der Universität vermittelt.
Informationen zum entsprechenden Kurs (Teilnehmer, Vortragsthemen) , der bereits im Rahmen der Ferienakademie 2003 durchgeführt wurde, finden Sie hier.Sollten weitere Informationen benötigt werden, so sind die Dozenten gerne zu einer Rücksprache bereit.
Bewerbungsschluß ist der 20.Mai 2005.
Der Grundgedanke der Ferien-Akademie ist es, besonders motivierte und begabte Studenten aus unterschiedlicher Fachrichtungen und Universitäten zum Gedankenaustausch in entspannter Atmosphäre zusammenzubringen. Angestrebt wird dazu eine ausgewogene Mischung aus Freizeit (FERIEN-Akademie) und Studium (Ferien-AKADEMIE). Durch Vorträge und Diskussionen, auch mit Teilnehmern anderer Kurse sollen den Studenten unterschiedliche Problemstellungen und moderne Lösungsansätze in der ganzen Variationsbreite verdeutlicht werden.
Für die entspannte Atmosphäre sorgt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. So wird etwa die Hälfte der Zeit mit Bergwandern, Ausflügen nach Bozen, einem Tischtennisturnier, Törgelen und vielem mehr verbracht. Außerdem bieten sich viele Gelegenheiten, Kontakte zu Professoren, Gästen aus der Industrie und vor allem auch Kommilitonen aus anderen Universitäten und Fachbereichen zu knüpfen.

Ferienakademie 1996: Kurs "Homogene und Heterogene Katalyse"
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Ferienakademie 2003: Kurs "Molekulare Katalyse in Wissenschaft und Industrie"
Eine Auswahl an weiteren Bildern der Ferienakademie 2003 finden Sie hier.Einen guten Einblick in den
täglichen Ablauf der Ferienakademie vermittelt die Beschreibung eines Kurses aus
dem Jahre 2000:
http://wwwzenger.informatik.tu-muenchen.de/FA/_2000/K9/fa.html
Das Fazit dieses Kurses wurde bisher noch von jedem Beteiligten gezogen:
Wer nicht mitfährt (oder sich zumindest mal bewirbt), ist selber schuld !
Matthias Tamm, Januar 2005